12. September 2007

Fehlt Geld oder politischer Willen?

Die Radwege in Hamburg sind miserabel. So läßt sich das Urteil vieler Radfahrer zusammenfassen. Zu eng, zugeparkt und zugewachsen. Das ist schon lange so: weder ein rot grüner noch ein schwarzer Senat hat hier Wichtiges geändert. Das ist sehr schade, denn es gibt in Hamburg viele Radfahrer, die gerne das viele Grün und Blau der Hansestadt auf dem Sattel geniessen. Allerdings sind die Radfahrer im Vergleich zu den Autofahrern immer noch eine deutliche Minderheit. Dabei hat selbst Autofreund von Beust - derzeitiger Bürgermeister - angekündigt "Hamburg zur Klimahauptstadt Deutschlands (zu) machen ".

Allerdings sind Radfahrer eher eine Marginalie. Schöner ist es einen Wust von 170 Massnahmen zu präsentieren. Das dazu auch vier autofreie Sonntage gehören und ein Stadtrad -Verleihservice ist nicht mehr als ein Schmankerl.

Die Lobby der Radfahrer - wie z.b. der ADFC - hingegen ist nicht sehr stark und tritt nur ab und zu öffentlichkeitswirksam auf.

Bleibt abzuwarten, was die Zukunft für die Radler bringen wird. Denn ,auch wenn es noch vieles zu tun gibt, einfacher, als es das Umsatteln vom Auto zum Rad wäre, können wir Klimaschutz nicht bekommen.

Keine Kommentare: