24. Juli 2007

Kleine Schritte bei Radmitnahme im Zug





„Seit Mai 2007 können Falträder unverpackt als kostenloses Handgepäck mitgenommen werden“, erklärt Achim Stauß- Stellvertretender Sprecher Personenverkehr - die Neuregelung bei der Radmitnahme im Zug.

Bislang wurden Falträder nur verpackt kostenlos befördert. Die Pressestelle der Bahn präzisiert: „Demontierte und komplett verpackte handelsübliche Fahrräder sowie zusammengeklappte Fahrräder (auch unverpackt) können als kostenloses Handgepäck mitgenommen werden, sofern diese unter bzw. über dem Sitz sicher verstaut werden können.“

Ein normales Fahrrad im Karton verpackt unter einen ICE-Sitz zu bugsieren, dürfte schwierig sein. Fahrer moderner Klappräder hingegen sind hier klar im Vorteil: kein Stress mehr mit umständlichen Transporthüllen, ab sofort kann jeder sein Faltrad ohne Scham dem Schaffner zeigen. Auch die Industrie freut sich, macht die neue Regelung Falträder doch noch attraktiver zu Reisezwecken:
„Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, (sich) auf das Faltrad zu setzen“, so Heiko Müller, Geschäftsführer von Riese und Müller in Darmstadt.

Die Initiative des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs e. V. (ADFC), die Fahrradmitnahme im ICE zu ermöglichen, bekommt durch die neue Faltrad-Regelung Rückenwind: In einem Interview mit dem Nachrichtensender n-tv erklärt Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee, dass der Radtransport im ICE auf Probestrecken getestet werden solle.

Der Fahrgastverband Pro Bahn e. V. ist zu einer offiziellen Stellungnahme nicht bereit. Vermutlich, weil die Meinungen innerhalb des Verbandes der organisierten Bahnkunden in Bezug auf die Radmitnahme auseinandergehen.

Ausführliche Informationen zum Thema Fahrradmitnahme in der Bahn findet man in Internet unter http://www.bahn.de/p/view/mobilitaet/broschueren/prospekte.shtml

10. Juli 2007

Radfahrer und die Pharmaindustrie

Wahrscheinlich ließe sich das Problem Doping ganz schnell aus der Welt schaffen: eine gesetzlich verordnete Dokumentationspflicht dieses Medikamentes. Dann würde jeder genau sehen können wann wer wieviel EPO abgenommen hätte. "Eine eigenartige Untätigkeit der pharmazeutischen Aufsicht“ ,stellt denn auch der Bremer Pharmakologe Professor Peter Schönhöfer fest. Das Geschäft mit Medikamenten die EPO enthalten ist einfach zu milliardenschwer.

Besonders brisant wird es, wenn ein Pharmakonzern wie Stada, der ein EPO-Produkt ab 2008 vermarkten will, Hauptsponsor vom Bund deutscher Radfahrer ist. 50% Prozent der Sponsorengelder sollen der Nachwuchsförderung dienen. Das scheint zynisch angesichts eine Mißbrauchs der vermutlich schon sehr früh einsetzt.

Die derzeitige durch die Tour wieder angefachte Doping Diskussion bringt nichts, wenn nur immer wieder Fahrer und deren Trainer vorgeführt werden. Vielmehr gilt es das Netzwerk aus Medien, Industrie und Sport erkennbar zu machen. Dann gibt es zwar immer noch nicht den sauberen Sport, aber ein bißchen weniger Verlogenheit. Das wär doch schon mal was.

Links zum Thema:
FAZ
Handelsblatt

1. Juli 2007

Radroutenplaner Wien

Die Stadt Wien hat ein Radroutenplaner entwickeln lassen. Radfahrer können zwei Hauptoptionen wählen - sicher oder schnell - und sich dann von einem Start- bis zu einem Zielpunkt eine Strecke berechnen lassen.
Die Route wird inklusive der Fahrradabstellplätze, U- und S-Bahn-Stationen, sowie der Streckenführung und Streckenlänge in einem Plan dargestellt. Sie kann als PDF ausgedruckt werden.

http://www.wien.gv.at/verkehr/radfahren/routensuche.htm